Hort

    • Nachmittags- und Freizeitbereich

    • “Das Spiel ist der Weg der Kinder zur Erkenntnis der Welt in der sie leben.“
      Maxim Gork

  • Spielerisch lernen und mit Freude und Spaß die Welt entdecken, ist der Weg, wie jedes Kind aufwachsen sollte.

    Wir sehen unsere Aufgabe darin, unseren Kindern die richtige Balance zwischen Lernen und Spielen in unserer Grundschule zu ermöglichen.

    Bei uns wird eine gesunde Mischung aus gemeinschaftlichem Lernen aller Altersstufen und einem breiten Angebot aus Spiel, Sport und Kreativität gelebt.

    Besuchen die Schüler den Hort, so ist ein gleitender Schulbeginn durch den angebotenen Frühdienst möglich. Im Nachmittags- und Freizeitbereich unserer Grundschule betreuen wir derzeit  210 Hortkinder mit 12 Erziehern.

    Die Kinder der 1. und 2. Klassen verbringen den Nachmittag in festen Gruppen. Erzieher und Lehrer arbeiten eng zusammen, um den Bildungs- und Erziehungsauftrag über den gesamten Tag hinweg miteinander zu verknüpfen.

    Im ersten Schulbesuchsjahr steht das Kennenlernen aller Personen und Abläufe, das Zurechtfinden in unserer Einrichtung und die Gruppenbildung im Fokus all unserer Aktionen. Die Kinder werden Teil unserer Schulgemeinschaft und lernen mit Hilfe der Erzieherin alle Situationen im Tagesablauf kennen.

    Im zweiten Schulbesuchsjahr bleibt die Gruppe erhalten, die Kinder nehmen aber schon an AG‘s und Angeboten unserer Nachmittagsgestaltung teil. Die Hausaufgaben werden in der Gruppe oder als Lernzeit (mit Lehrer und Erzieher) erledigt. Lernspiele und lehrplanangelehnte Angebote vervollständigen den Tagesablauf. Der enge Kontakt aller Kinder der Gruppe und ihrer Erzieherin legt den Grundstein für ein vertrauensvolles Miteinander und ein gutes Einleben eines jeden Kindes an unserer Schule.

  • Tageszeitplanung der 1. und 2. Klassen

    ca. 11:25 Uhr    gemeinsamer Unterrichtsabschluss durch den Lehrer und Übergabe der Kinder an den Erzieher
    bis 12:00 Uhr    Aufenthalt im Freien
    12:00 Uhr          Mittagessen
    bis 13:00 Uhr    individuell gestaltete Ruhephase
    ab 13:30 Uhr     Hausaufgaben, anschließend Teepause mit Vesper
    ab 14:30 Uhr     freies Spiel, Bastel- und Spielangebote, Aufenthalt im Freien
    15:45 Uhr          betreuter Bus nach Tiefthal und Kühnhausen
    bis 17:00 Uhr    Spätbetreuung 

  • Offene Nachmittagsgestaltung der Klassenstufen 3 und 4

    Für die Kinder der 3. und 4. Klassen findet am Nachmittag die offene Arbeit statt. Im Untergeschoss unserer Grundschule nutzen wir 6 Räume als Funktionsräume:

    1.         Kreativraum / Werkstatt
    2.         Bauzimmer
    3.         Bibliothek / Lesezimmer
    4.         2 Spielzimmer (Brett-u. Lernspiele, Konstruktionsmaterial)
    5.         Spielzimmer für Rollenspiele (Kaufladen, Post, Puppenspiele)

    Die Kinder werden in der offenen Nachmittagsgestaltung von ihrer Erzieherin empfangen und nehmen gemeinsam das Mittagessen ein. Wichtige Informationen und Anliegen werden ausgetauscht. Auch hier besteht ein enger Kontakt zwischen Lehrern und Erziehern, um den gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsauftrag kontinuierlich zu gestalten. Danach wählen sich die Kinder in die offenen Angebote ein, besuchen die AG`s und das Hausaufgabenzimmer.

    Um diese Art der Arbeit zu organisieren und für die Eltern zu veranschaulichen, befindet sich im Schuleingangsbereich eine Info- Tafel mit allen Angeboten und Raumangaben, an der die Kinder mit einer Namenklammer markieren, wo sie sich befinden.

  • Tageszeitplanung der offenen Arbeit

    ab 12:00 Uhr      Empfang der Kinder und Mittagessen
    ab 12:30 Uhr Hausaufgabenzimmer (freie Tagesangebote durch die Erzieher, Arbeitsgemeinschaftenfeste Angebote und Trainingsgruppen durch Honorarkräfte und freie Träger)
    ab 14:00 Uhr      Teepause
    15:45 Uhr           Begleitung zur Bushaltestelle/Fahrkinder
    bis 17:00 Uhr     Spätbetreuung

  • Die Gestaltung der offenen Hortarbeit ist ein Entwicklungsprozess, bei dem wir immer wieder mit allen Beteiligten reflektieren, um diese Art der Betreuung für unsere Kinder zu optimieren. Die Entwicklung zur Selbständigkeit möchten wir verbinden mit der leitenden Einflussnahme der Erzieher unter Beachtung des Thüringer Bildungsplanes für Kinder mit der Verknüpfung zum Lehrplan.

    Die von Montag bis Donnerstag stattfindende offene Hortbetreuung in der Freizeit ab Klasse 3 ermöglicht ein soziales Lernen in vielfältiger Art und Weise. Es ist möglich individuellen Interessen nachzugehen, Spielideen auszutauschen und auszuprobieren, den Nachmittag gemeinsam mit Geschwistern zu verbringen und Freundschaften, die über Klassengrenzen hinaus bestehen, zu pflegen. Wie der einzelne selbsttätig Erfahrungen sammelt, (Frei-) Zeiten gestaltet, wird gemeinsam von Kindern und Pädagogen reflektiert und begleitet. Darüber hinaus stehen allen Kindern aktuelle Freizeitangebote im Tagesverlauf zur Verfügung sowie regelmäßig stattfindende Arbeitsgemeinschaften. Alle Angebote sind sehr differenziert auf die individuelle Entwicklung des einzelnen Kindes ausgerichtet. Sie unterstützen das Kind in seiner Gesamtentwicklung, helfen, besondere Interessen und Neigungen herauszubilden und tragen dazu bei, Entwicklungsunterschiede abzutragen. Besondere Fähigkeiten und Begabungen werden durch den Freizeitbereich individuell gefördert. Arbeiten aus Hort und Freizeitbereich werden z.T. zielgerichtet im Unterricht genutzt. Es werden zahlreiche individuelle Interessen, Neigungen und Talente der Kinder aktiviert, die dann im Rahmen des komplexen Lehr- und Freizeitprogramms weiterentwickelt und gefördert werden können.

    Neben den Lehrern sind auch die Erzieherinnen bei Bedarf und nach ihren Möglichkeiten in offenen Unterrichtsformen, in Ergänzungsstunden und zur Unterstützung von Fördermaßnahmen anwesend und einbezogen in die inhaltliche Gestaltung. Gruppenvorhaben werden von den Pädagogen gemeinsam geplant.

    Wir arbeiten an der Intensivierung und Verzahnung von Vor- und Nachmittag  So wird es besser möglich sein, dass  auch im Hort auf die Themen eingegangen werden wird, die die Kinder gerade beschäftigen. Zudem kann am aktuellen Entwicklungsstand der Kinder angeknüpft werden. Durch diesen direkten Bezug zu den Unterrichtsinhalten und zu den individuellen Lernerfahrungen der Schüler ist eine ganzheitliche Bildung und Erziehung möglich. Den Eltern bietet es einen durchgängigen Informationsfluss über die Entwicklung ihres Kindes im Tagesverlauf.  

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